Asyl: Nationalrat Glarner verlangt einen Kurswechsel

Aktuelles

aus der Andelfinger Zeitung vom 24.11.2017

ADLIKON Im «A4-Träff» stand am Dienstagabend die Schweizer Asylpolitik im Zentrum. SVP-Nationalrat Andreas Glarner nannte Schwachstellen und forderte einen Kurswechsel.

SVP-Sektionspräsident und Gastgeber Mike Hotz begrüsste die Anwesenden im «A4-Träff» in Adlikon zum Herbstanlass «Politik zum Anfassen». Der Träff war mit über 80 Besuchern bis auf den letzten Platz besetzt. Im Mittelpunkt stand der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner, der bezüglich Asyl- und Flüchtlingspolitik als Hardliner gilt. 2015 habe die Schweiz rund 40 000 Asylbewerber aufgenommen – was für Andreas Glarner nicht mehr zumutbar ist. Denn viele dieser Asylbewerber, insbesondere jene aus Afrika, seien keine richtigen Flüchtlinge, sondern würden in Europa ein besseres Leben suchen. Seien sie dann einige Jahre im Land und liessen sich dann nicht ausschaffen, würden sie aus dem Status des Asylbewebers entlassen, mangels Bildung, Sprache und Willen auf den Sozialämtern landen und dem Steuerzahler zur Last fallen.

Andreas Glarner setzt sich deshalb für eine konsequente Umsetzung des Schengen-Abkommens und verstärkt für die Hilfe vor Ort ein. Dort könne mit viel weniger Geld viel mehr bewegt und geholfen werden. «Wir haben mit 460 000 Franken Spendengeldern in Griechenland geholfen», sagte er. Mit diesem Betrag hätten rund 3000 Flüchtlinge über den Winter gebracht werden können. Andreas Glarner plädierte für einen Kurswechsel in der Asylpolitik. Entweder werde Schengen konsequent umgesetzt oder die Schweiz soll dieses Abkommen nicht mehr mittragen